Der Westerwald, bekannt in der ganzen Welt!

Seit Jahrhunderten gibt es im Westerwald Legenden, Sagen und Mythen. Da ist die Rede von verwunschenen Landschaften und geheimnisvollen Geschöpfen, die in den Bergwerksstollen noch immer ihr Unwesen treiben. Auch Fabelwesen wie das Muhkalb, oder der Tholm.

Aber auch Westerwälder (Wäller) Originale, wie der Alter Hodler aus Steinebach. Ein Förster, der gerne Schabernack trieb. Das Bergmännlein der Grube „Neue Hoffnung“.

Er verhalf einem Bergmann zu Reichtum. Diesem stieg der Reichtum zu Kopf, da stampfte der Zwerg mit dem Bein auf den Boden und der Stollen stürzte ein.

In Enspel im Stöffel wurde von 1903 an im Übertagebau das schwarze Gold, der Basalt abgebaut. Heute ist der Berg verschwunden und die Bergbaugesellschaft zog weiter. Die gesamten Gebäude wurden zurückgelassen. Heute ist es ein Park für alle Arten von Freizeitgestaltung und zugleich ein Museum.

Die Rede ist vom Stöffel – Park.

Bei einem Besuch 2019, durchliefen wir jeden Winkel des Gebäude Brecher 1 im Stöffelpark. Viele Bereiche sind heute noch im originalen verlassenen Zustand.    In einer Ecke an einem alten Förderband fanden wir eine Flasche. Das Etikett, mehr ein alter Zettel, war so gut wie nicht mehr zu entziffern. Nach vorsichtiger Reinigung und bei Tageslicht konnte man gerade noch so lesen……..

Hände Weg ! Gruß Jack !

Wir öffneten die Flasche und es kam uns ein bekannter Geruch entgegen. Es war klar, dies war ein Kräuterlikör. Da nur noch ein Rest am Flaschenboden war, nahmen wir die Flasche mit nach Hause und analysierten den Likör.

Schnell war klar, diesen Kräuterlikör müssen wir neu herstellen und im Westerwald bekannt machen.

Wer also war Jack?

Es begann die Suche und Recherche nach der Person Jack. Aus Überlieferungen, wurde klar das Jack wohl ein Lebensfroher und allseits beliebter Arbeiter im Steinbruch Stöffel war.
So soll er immer etwas für Spaß und Schabernack gegenüber seinen Kollegen übriggehabt haben. Er war in den 50/60 er Jahren dort angestellt. In dieser Zeit wurde noch per Hand der Basalt gehauen.
Männer wie Jack, waren sehr zuverlässig und Kameradschaftlich. Sie sorgten nicht nur mit ihrer spaßigen Art für Abwechselung. Natürlich spielte er seinen Kollegen gerne mal einen Streich.

Auch mal ein kräftiger Schluck gegen den „Staub“ durfte nie fehlen. Ein echtes Original eben!

Ob Jack den Kräuterlikör selbst herstellte, war nicht mehr zu ermitteln. Da aber kein Produktetikett eines Herstellers auf der Flasche war, gehen wir von einem selbst hergestellten Kräuterlikör aus. Das Rezept konnte auch von italienischen Gastarbeitern, die schon 1930 im Steinbruch arbeiteten mitgebracht worden sein.
Diese hatten sogar Bodenfliesen aus Ihrer Heimat mitgebracht, die heute noch im E-Werk des Stöffel Park zu sehen sind.

Eine große Aufgabe, einen „Jack“ neu zu kreieren der an das Original heranreicht.

Wir denken, das ist uns mehr als gelungen!!!

Es war selbstverständlich, dass wir diesem Kräuterlikör den Namen Jack geben. Da er ein

echter Westerwälder war, wurde stellvertretend für alle Westerwälder der Zuname Waeller gegeben.

So entstand der Jack Waeller Kräuterlikör. So zusagen ein Westerwälder Original!

Probiere den Jack noch heute und genieße die Zeitreise.

Die Geschichte um Jack aus dem Steinbruch Stöffel geht weiter.

Wir möchten mehr über Jack und  die Herkunft seines Kräuterlikör´s, den wir im Stöffelpark gefunden haben erfahren.

           Der Jack Waeller wird bekannter und so gelangt die eine oder andere Informationen über Jack an uns. So hat man berichtet,

dass Jack als Junge mit seinen Eltern in einem kleinen Dorf um das Kloster Marienthal im Westerwald gewohnt habe.

 Um 1925 – 1974 lebten die Franziskaner Mönche im Kloster Marienthal. Das Kloster gehört heute zum Erzbistum Köln.

Was hat Jack mit dem Kloster zu tun?

Jack´s Vater war wohl zu dieser Zeit der Jagd/Wildhüter für das Kloster Marienthal und versorgte die Mönche mit

Wild aus den angrenzenden Wäldern. Somit ist klar, Jack hatte Kontakt zu den Mönchen. Er lernte früh einiges über

Kräuter und dessen Verwendung. Es liegt auf der Hand, dass er auch lernte, wie man einen Kräuterlikör herstellte.

Nun wissen wir, der Ursprung des im Stöffelpark gefundenen Kräuterlikör´s von Jack, hatte offensichtlich seinen

Ursprung im Kloster Marienthal. Wir denken, dass an dieser Erzählung etwas dran ist. Zumindest, bis man das

Gegenteil beweisen würde.

So schmeckt Westerwald

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